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PEDESTRIAN POPSTAR

Mit Pedestrian Popstar wollten wir erforschen, wie Kleidung zur Performance des Alltags wird.
 Wie viel Bühne steckt in uns, wenn wir morgens das Haus verlassen? Pedestrian Popstar war von Anfang an kein stilles Projekt. Es ging um Präsenz, Mut und die Lust, gesehen zu werden.
Inspiration kam aus der queeren Community – von Menschen, die sich zeigen, auch wenn es Mut kostet.
In einer Zeit, in der Sichtbarkeit wieder Widerstand bedeutet, wollten wir eine Kollektion schaffen, die sagt: Ich bin hier. Ich bin stolz. Darum haben wir mit kräftigen Farben, expressiven Silhouetten und auffälligen Materialien gearbeitet. 
Es geht nicht darum, zu gefallen – sondern darum, zu existieren: laut, sichtbar, divers.

PRAIRIE

Mit Prairie wollten wir eine Idee von Leichtigkeit einfangen – dieses schwer zu beschreibende Gefühl von Sommer, Wind auf der Haut und der Ruhe, die sich einstellt, wenn man endlich einmal nichts muss. Die Kollektion ist eine Hommage an die Stille des Dazwischen: irgendwo zwischen Roadtrip und Rückzug, zwischen Stärke und Sanftheit, zwischen femininer und maskuliner Präsenz. Wir haben mit fließenden Mesh-Stoffen gearbeitet, die sich fast schwerelos um den Körper legen, kombiniert mit robustem Denim, der eine Struktur schafft – eine Balance aus Weichheit und Halt. Gedacht war Prairie für Körper, die sich in der Hitze des Tages und in der goldenen Stunde des Abends wohlfühlen wollen. Die Silhouetten sind locker, fast wie ein Kleidungsstück, das man schnell überwirft, um barfuß durch trockenes Gras zu laufen. Und gleichzeitig ist jedes Piece bewusst konstruiert – wie ein innerer Kompass, der Ruhe mit Haltung verbindet. Prairie ist für uns eine kleine Flucht – und eine Einladung, sich in der eigenen Haut leicht zu fühlen.

WHISPERS OF THE WIND

Mit Whispers of the Wind haben wir uns zum ersten Mal ganz bewusst mit dem Thema Maskulinität auseinandergesetzt. Es war ein Experiment, ein Spiel mit Form, Identität und Bewegung – aber auch ein Versuch, ein neues Kapitel für ARAKNE aufzuschlagen. Wir wollten keine Klischees bedienen. Stattdessen haben wir uns gefragt: Wie könnte eine maskuline Silhouette in der Zukunft aussehen? Wie fühlt sich Kleidung an, wenn sie nicht nur schützt, sondern auch erzählt? Der Ausgangspunkt waren Facepieces, die wie Tücher wirken, vom Wind gegen das Gesicht geweht. Diese Stücke sind für uns mehr als nur Accessoires – sie sind Statements. Sie sprechen über über Zartheit und Stärke, über das, was wir zeigen, und das, was wir verbergen wollen. Die Kollektion selbst ist clean, geometrisch und fast architektonisch gedacht. Wir haben mit klaren Linien, futuristischen Schnitten und technischen Stoffen gearbeitet, alles in neutralen, windartigen Tönen. Whispers of the Wind ist für uns ein stiller Aufbruch – eine erste Skizze davon, wie wir Maskulinität, Streetwear und Zukunft zusammendenken möchten.

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